Freitag, 28. Juni 2013

Produkt-Test: Mochi mit Anko gefüllt

Soooo, heute hab ich mal etwas Neues für euch: einen kleinen Produkt-Test! Und zwar bin ich im Asia-Laden meines Vertrauens auf folgendes Päckchen gestossen:
Mochi mit Anko gefüllt! Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nie Mochi gegessen habe. Aber Versuch macht ja bekanntlich klug ;-)

Die Marke nennt sich "Taiwan Dessert Q" (soweit ich es lesen kann ^^). Auf der Packung sind, wie ihr seht, zwei ganze und ein angeschnittenes Mochi der jeweils gewählten Sorte abgebildet. Hier seht ihr die Sorte: Red Bean - rote Bohne, dass heißt eine süße Paste aus gekochten roten Bohnen und Zucker. In der Packung sind 210 g enthalten, das entspricht 6 Stücken.

Es gab in diesem Laden noch zwei weitere Sorten, und zwar grüner Tee (werde ich demnächst auch mal ausprobieren) und Erdnussbutter (auch interessant, bin mir aber nicht sicher, ob mir das schmeckt...). Weitere Sorten derselben Marke habe ich im Internet gefunden, diese waren aber im Laden nicht vorrätig.
Wenn man die Pappschachtel öffnet kommt diese Plastikverpackung zum Vorschein. Alles dreifach verpackt, wie so oft bei asiatischen Lebensmitteln ^^
Die einzelnen Mochi sitzen in kleinen Papierförmchen in einem Plastikbehälter.
Hier sieht man ein einzelnes Mochi. Es klebte recht fest an dem Papier, ich hatte meine Mühe es los zu bekommen. Außen ist das Mochi mit Stärke bepudert, sodass es nicht an den Fingern klebt, die Stärke ist wohl nur nicht überall dran gekommen.
Wenn man es aufschneidet sieht man das Bohnenmus. Im Mus sind einzelne Bohnenstücke zu erkennen.
Der Reisteig ist sehr weich und geschmeidig. Zwischen den Fingern fühlt er sich tatsächlich wie ein Ohrläppchen an (ich hatte in einem Rezept mal gelesen, dass sich der Mochiteig so anfühlen soll).Aber nun zum Wichtigsten: dem Geschmack. Da ich keinen direkten Vergleich zu einem "guten" Mochi habe, versuche ich es mal zu umschreiben. Also das Anko bzw. Bohnenmus ist lecker. Das konnte ich schon einmal in Düsseldorf in einem Dorayaki probieren, es schmeckte in diesem Mochi vergleichbar. Der Teig an sich schmeckte leider ein wenig künstlich, ein klein wenig nach Plastik, wie ich finde. Zusammen mit dem Anko hat sich das allerdings gegeben.
Fazit: alles in allem ganz ok, ich mag die Mischung der Konsistenzen, das softe und klebrige Mochi und das cremig, krümmelige Anko. Der Geschmack ist in Ordnung, aber es geht sicher noch besser. Für den nächsten Test nehme ich mir dann wohl mal die Mochi mit grünem Tee vor :-D

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